Die spinnen, die Russen.
In Russland hat sich ein Unternehmer die im digitalen Alltag gern verwendeten Emoticons patentiert. Im vorliegendem Fall handele es sich erst einmal nur um das ;-) , da aber bei ähnlichen Emoticons die Verwechslungsgefahr gegeben sei, könnte er auch schon bald bei deren Benutzung in Russland Abgaben erhalten.
Die private Nutzung in SMS, Mail und Chat soll weiterhin kostenlos möglich sein. Bei einer kommerziellen Verwendung wie Werbung allerdings schlägt das Markenrecht zu und es fliesst Geld in die Kassen seiner Marketingfirma “Superfone”
:-(
Quelle: Spiegel Online
Folgende Meldung hätte man wohl eher unseren prüden amerikanischen Freunden aus dem Land der unbegrenzten Unfassbarkeiten zugeschrieben. Doch da muss ich euch leider enttäuschen. Vom Kontinent der braungebrannten Surfdudes und tieffliegenden Bumeränge erreicht uns eine Nachricht der absurden Art.
Das oberste Gericht im Bundesstaat New South Wales bestätigte das Urteil des Local Court in Sydney, das einen Mann bereits im Februar diesen Jahres zur Zahlung von 3000 australischen Dollar und zwei Jahren Haft auf Bewährung verdonnerte. Ihm wurde vorgeworfen im Besitz von Kinderpornografie zu sein.
Gegenstand der Beschuldigung waren Cartoonbilder die er aus dem Internet heruntergeladen hatte. Die von einem Unbekannten erstellten Comiczeichnungen zeigten Lisa, Bart und Maggie Simpson bei eindeutigen sexuellen Handlungen. Die Satirebilder, die fast jeder von uns schon einmal gesehen hat, wurden ihm Verhängnis.
Möglich wurde diese Verurteilung aber erst durch eine Entscheidung des Gerichts, die bemerkenswert ist. So sahen es die Richter als erwiesen an, dass es sich bei den Simpsons um Personen nach geltendem australischen Recht handele und so jede sexuelle Darstellung als normale Pornografie anzusehen sei…
Soso die Simpsons sind also real… das wirft natürlich weitere Fragen und Probleme auf. Und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis wir in den Medien lesen:
“Australisches Gericht verurteilt Maggie Simpsons nachträglich zu 10 Jahren Jugendgefägnis nach versuchten Mordes an Millionär Frank Burns”
Quelle: heise.de
Wer kennt sie nicht, die Ludolfs vom Schrottplatz aus Dernbach im schönen Westerwald. Uwe, Peter, Günter und Manni Ludolf spalten nun schon seit 2006 Fernseh-Deutschland in drei Lager: die Ludolf-Fans, die Ludolf-Hasser und diejenigen, die im Leben noch nie was von ihnen gehört haben.
Ich muss gestehen dass ich anfangs auch eher zu den Fremdschämern gehörte und mich ein ums andere Mal fragte ob sie dies oder jenes jetzt gerad wirklich gesagt/getan haben. Doch nach zwei, drei Episoden spürte man dass es sich hier um herzensgute und grundehrliche Menschen handelt, die jeder für sich, eine besondere Begabung und einen einziggartigen Charakter mit in das so erfolgreiche Team bringen.
So wäre da zum Beispiel Uwe Ludolf: Er ist die pure Muskelkraft und Gewalt auf dem Schrottplatz die er auch braucht wenn er Tag für Tag zusammen mit Manni die Unfallwagen ausschlachtet. Uwe ist der Frauenheld in Dernbach der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Doch privat ist er seit viele Jahren glücklich verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Eben erwähnter Manni Ludolf ist der kindliche Charakter der Serie. Mit seiner Naivität und seiner Experimentierfreude steckt er seine Brüder an und ist der treibende Motor wenn es mal wieder um verrückte Aktionen rund ums Auto geht. Manni besitzt eine gut gepflegte Sammlung von Autozeitschriften die er seit den 70er Jahren führt. Bei Fragen zu technischen Details holt er gezielt das richtige Heft vom Dachboden und reibt so sein belesenes Wissen den anderen unter die Nase.
Günter Ludolf ist der ruhige Part der vier Brüder und redet nicht viel. Um so erstaunlicher ist es dass er für den telefonischen und direkten Kundenkontakt zuständig ist und mit einer Ruhe und Gelassenheit seine Arbeit verrichtet, die ihm als normalen Angestellten wohl schon den Job gekostet hätte. Anzumerken ist dass Günter nicht immer so zurückgezogen und introvertiert war. Er wurde vor einigen Jahren von seiner Frau betrogen was den Knackpunkt in seinem Leben bedeutete. Seitdem reduziert er das Gesprochene aufs Minimum und fährt außerdem kein Auto mehr.
Die wohl beeindruckendste Begabung hat Peter Ludolf. Sein legendäres Haufenprinzip würde wohl jeden gelernten Lageristen in den Wahnsinn treiben. Nicht so “Peter the Brain”. Er kann mit der Präzesion eines Computers die Lage und Verfügbarkeit eines jedes Ersatzteils in sekundenschnelle abrufen. Meist auf Anfrage von Günter blitzt sein Talent auf.
Und genau um das Zusammenspiel zwischen Günter und Peter geht es in dem Vorab Trailer zum Kinofilm “Die Ludolfs - Der Film”. Das cineastische Meisterwerk soll Anfang/Mitte 2009 in die deutschen Lichtspielhäuser kommen. Ich freu mich!
Der Trailer kann unter >> Die Ludolfs - Der Film << im Menupunkt “Flimmerkiste” angesehen werden. Grosses Kino!
In Nordrhein-Westfalen entschied nun das Oberlandesgericht zu Hamm in einem unfassbarem Gerichtsstreit. Wie der Spiegel Online berichtet habe eine Frau ihren Ehemann mit dessen Zwillingsbruder betrogen. So weit so schlimm. Aber aus diesem Seitensprung stammt nun ein Kind. Aufgrund des identischen DNA-Materials der beiden Brüder kann nun der biologische Vater nicht eindeutig identifiziert werden.
Trotz des Geständnisses der Frau, sie habe zur besagten Zeit öfter Sex mit dem Zwillingsbruder des Ehemanns gehabt, entschied das OLG dass der damalige Ehemann die Vaterschaft übernehmen müsse.
Der Essener Hauptbahnhof wird anlässlich der “Kulturhauptstadt 2010″ zur Zeit komplett umgebaut und saniert. Auf dem Heimweg vom Weihnachtsmarkt fiel mir an einer der langen Holzfassaden, die zum Sichtschutz der Baustellen haufenweise dort aufgestellt sind, ein recht großes Streetart Klebebild auf. Die Freude ein solch lebensgroßes Exemplar in meiner Stadt zu sehen war recht groß, da es hier, bis auf kleine Varianten und Paketaufklebern, keine Szene für derartige Kunst gibt. weiterlesen
Die Telekom macht wieder einmal negative Schlagzeilen.
Wie in der vergangenen Woche publik wurde, sind T-Mobile erneut Kundendaten abhanden gekommen und andererorts wieder aufgetaucht. Diese seien mit Kontodaten der jeweiligen Personen aus anderen Quellen angereichert und wurden so zum Verkauf angeboten.
Was üblicherweise zu den uns allbekannten, unerwünschten und nervtötenden Werbeanrufen führte, weiterlesen
Unter diesem Motto starte ich hier und heute Unfassbar.org
Bei meinen täglichen Wanderungen durchs Netz stolpere ich immer wieder über Berichte, Bilder und Videos die verblüffen und verwundern, kurzzeitig amüsieren oder nachhaltig fesseln. Kleine Geschichten und Stories des digital Way of Life die hier erwähnt werden sollen.
Aber auch abseits des Internets trifft man auf Kuriositäten des Alltags die einen immer wieder ungläubig den Kopf schütteln lassen. Oft sind es die kleinen Dinge die einem normalerweise kaum auffallen, aber auf dem zweiten Blick genau das sind worum es hier geht.
Einfach Unfassbar